Press ReleaseJedes Ei zählt

Wien, 20.03.2025.
- Kurz vor Ostern herrscht die Sorge vor einer Eierknappheit in Deutschland, den USA und auch in Österreich, die dazu führt, dass Menschen jetzt schon Eier für die Feiertage kaufen.
- Wie lagert man Eier richtig und woran erkennt man zu Ostern, ob sie noch gut sind?
- Too Good To Go fasst die wichtigsten Infos rund um das gefragte Ei zusammen.
Aktuell herrscht eine Eierknappheit sowohl in Europa als auch in den USA. Grund dafür dürfte auf der einen Seite eine gestiegene Nachfrage und gleichzeitig die Vogelgrippe sein. Kurz vor Ostern bekommen viele nun Sorge, zu wenig Eier zur Verfügung zu haben – Österreicher*innen essen pro Kopf und Jahr rund 248 Eier, das sind über zwei Milliarden Eier im Jahr im gesamten Land (Statista 2023). Damit in den Tagen vor Ostern nicht die Eierkrise ausgerufen werden muss, wird empfohlen, Eier bereits in den nächsten Wochen zu kaufen. Eine Umfrage von Too Good To Go ergab, dass 65 Prozent der Österreicher*innen gerade bei Eiern auf das angegebene Mindesthaltbarkeitsdatum schauen, dabei sind Eier bei richtiger Lagerung deutlich länger haltbar (MHD Umfrage). Damit die bereits jetzt gekauften Eier zu Ostern nicht im Müll landen, hat Too Good To Go eine praktische „G-Ei-deline”.
Wie lagert man Eier am besten?
- Generell gilt, Eier mögen keine Temperaturwechsel.
- Sie haben meist ein Mindesthaltbarkeitsdatum von 28 Tagen nach dem Legetag – bei richtiger Lagerung sind sie jedoch deutlich über diesen Termin hinaus haltbar, durchschnittlich vier bis sechs Wochen.
- Damit sie vom Legen bis zum Endverbrauch keine Temperaturwechsel erleben, brauchen Eier erst bei den Endkonsument*innen in den Kühlschrank wandern. Zuhause lagert man Eier also am besten kühl und trocken bei maximal 7 Grad Celsius und idealerweise im Kühlschrank.
- Rohe Eier sind länger haltbar als gekochte, doch auch diese halten sich, solange sie unbeschädigt sind, einige Wochen im Kühlschrank.
- Übrigens: Eigelb und Eiweiß können getrennt voneinander eingefroren werden und zu einem späteren Zeitpunkt zum Kochen verwendet werden.
Wie erkennt man ein gutes Ei?
- Liegt ein Ei bereits länger im Kühlschrank und hat sein Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten, kann es dennoch noch einwandfrei genießbar sein. Um das herauszufinden, gibt es einen einfachen und zuverlässigen Test. Besagtes Ei kommt in ein Glas mit kaltem Wasser. Ein frisches bzw. einwandfreies Ei liegt entspannt am Boden. Je älter ein Ei ist, desto mehr wird es sich im Wasser aufrichten – das liegt an der Luft im Ei, die bei älteren Eiern zunimmt. Ist ein Ei schlecht, steigt es im Glas auf oder schwimmt gar oben auf, dann muss es entsorgt werden.
- Sollte ein Ei älter sein und im Wasserglas stehen, dann schlägt man es am besten auf und riecht daran – ein schlechtes Ei hat einen unverkennbaren Geruch.
- Generell gilt, dass ältere, aber genießbare Eier zum Kochen verwendet, also erhitzt werden sollten. Gerichte, die rohes Ei vorsehen, sollten mit frischen Eiern zubereitet werden.
- Tipp: Bereits gefärbte Eier aus dem Supermarkt sollten unbedingt im Kühlschrank gelagert werden und es sollte darauf geachtet werden, dass die Schale keine Risse aufweist, dort könnten sonst Keime eintreten.
Gut zu wissen: Um ein 60 Gramm schweres Ei zu bekommen, benötigen wir rund 1.000 Gläser Wasser. Jedes Ei, das konsumiert wird und nicht im Müll landet, bedeutet also auch Wasser, das nicht sinnlos verschwendet wurde.*
*Daten zusammengestellt, konvertiert und produziert von Water Footprint Calculator. Quelle: Hoekstra & The Water Footprint Network (2017). In der Annahme eines 200-ml-Wasserglas.Über Too Good To Go
Too Good To Go geht mit unterschiedlichen Lösungen gegen Lebensmittelverschwendung vor und betreibt den weltweit größten Marktplatz für überschüssige Lebensmittel. Das Social Impact Unternehmen mit B-Corp-Zertifikat verfolgt die klare Mission, Menschen zu befähigen, gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung vorzugehen. Mit über 2,2 Millionen registrierten Nutzer*innen und rund 6.600 Partnerbetrieben konnten in Österreich bereits mehr als 15 Millionen Überraschungssackerl von Bäckereien, Supermärkten und Gastronomiebetrieben über die Too Good To Go-App gerettet werden.
Das dänische Unternehmen mit Hauptsitz in Kopenhagen ist in 19 Ländern in Europa, Nordamerika und Australien aktiv, zählt weltweit über 100 Millionen registrierte Nutzer*innen und arbeitet mit 175.000 Partnerbetrieben zusammen. Seit dem Start im Jahr 2016 hat Too Good To Go weltweit über 400 Millionen Mahlzeiten gerettet. Laut Project Drawdown (2020) ist die Reduzierung von Lebensmittelverlusten eine der wirksamsten Maßnahmen, um Treibhausgasemissionen zu senken.
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